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Lebensmittel zur Kaliumreduktion zubereiten

Übersetzung und Quellenlinks geprüft: 21. September 2026

Die Kaliumreduktion unterscheidet sich je nach Lebensmittel und Verfahren. Ein fester prozentualer Rückgang lässt sich nicht garantieren.

Kochen in Wasser

Kartoffeln oder Gemüse klein schneiden, in reichlich ungesalzenem Wasser kochen und das Kochwasser verwerfen. Der arabische Leitfaden betont das Kochen, statt sich allein auf Einweichen zu verlassen.

Einweichen allein reicht nicht aus

Einweichen kann bei manchen Lebensmitteln helfen, garantiert aber keine starke Reduktion. Besonders bei Kartoffeln betont der Leitfaden das Kleinschneiden und anschließende Kochen in Wasser.

Konserven und Tiefkühlprodukte

Konservenflüssigkeit abgießen und den Inhalt abspülen. Einfrieren allein garantiert keine Kaliumreduktion; gegebenenfalls sind Auftauen, Abtropfen und anschließendes Kochen sinnvoll.

Getränke und Milch

Der ursprüngliche Leitfaden beschreibt einen Teil Saft mit drei bis vier Teilen Wasser und erwähnt als Milchalternative einen Teil Sahne mit zwei bis drei Teilen Wasser. Diese Verhältnisse werden der Vollständigkeit halber wiedergegeben und nicht als Ersatz verordnet. Verdünnen entfernt kein Kalium aus der ursprünglichen Saftmenge; es senkt die Konzentration und erhöht die Flüssigkeitsmenge. Fett, Kalorien, Protein und Trinkmenge müssen individuell geprüft werden. Das Originalheft als Grundlage der Sahnemischung kann hier nicht bestätigt werden.

Kaliumhaltiger Salzersatz

Salzersatz enthält häufig Kaliumchlorid. Die Zutatenliste prüfen und solche Produkte nur nach Zustimmung des Nierenteams verwenden. Auf Zusatzstoffe mit „Kalium“ im Namen achten.

Fleisch und Wurst

Sieden oder Kochen in Wasser kann einen Teil des Kaliums entfernen. Reichlich Wasser verwenden und die Brühe verwerfen, wenn die Ernährungsfachkraft dieses Vorgehen empfiehlt. Wurstkochwasser gemäß dem ursprünglichen Leitfaden nicht weiterverwenden.

Quellen und Evidenz

Einordnung der Evidenz: KDOQI 2020 ist die hier zitierte dialyserelevante Ernährungsleitlinie; die Kaliumaussage beruht auf Expertenmeinung. KDIGO 2024 behandelt das individuelle Vorgehen bei CKD G3–G5 und ist keine dialysespezifische Zufuhrverordnung. Die Übersichtsarbeit von 2021 fasst heterogene Untersuchungen zur Lebensmittelzubereitung zusammen; sie belegt keinen festen klinischen Nutzen für jeden Dialysepatienten.

Weiterer Ernährungsartikel: Lebensmittel nach ihrem Kaliumgehalt auswählen

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